Mit einer derartigen Überzeugungskraft, hätte Deen Mohammed Shaikh als Politiker große Erfolg gefeiert. Seit seiner Konvertierung zum Islam im Jahre 1989, führte er 108,000 Menschen zum Islam. „Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass die gesamte Menschheit den Islam annimmt“, erzählt der heute 70-jährige mit leuchtenden Augen in einem Interview mit „The Express Tribune“.

Bereits im Jugendalter interessierte sich Shaikh für den Islam, las den Koran und begann im Geheimen zu fasten. „Ich habe schon immer den Islam geliebt. Wer den Koran liest, erkennt rasch, dass es keine 360 Götter geben kann“, so der ehemalige Hindu weiter.

Seine Mutter machte sich Sorgen und aus Angst vor einer Konvertierung zum Islam, verheiratet sie ihn mit 15 Jahren. Doch auch das konnte die Neugier nicht stoppen. Shaikh fand einen Lehrer und auch sein Onkel nahm den Islam an. Nach seiner offiziellen Konvertierung, begann Shakih im Familien- und Freundeskreis zu predigen. Innerhalb kürzester Zeit entstand eine kleine Moschee, immer mehr Menschen ließen sich von Deen Mohammad Shaikh überzeugen.

„Zu Beginn erkläre ich den Menschen die Wichtigkeit der Pflichtgebete, um ihren neuen Glauben zu festigen. Erst einige Zeit danach spreche ich über die Vorzüge von freiwilligen Gottesdiensten“, erläutert Shaikh seine Arbeit.

Gewissenhaft hat er jede seiner 108,000 Konvertierungen schriftlich festgehalten. Ein Ende ist nicht in Sicht. Solange es möglich ist, wird Deen Mohammed Shakih weiterhin den Menschen über die Vorzüge des Islams erzählen.

(HS/KISMET Online)