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<title>Der Kampf um globale soziale Rechte</title>
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<description><![CDATA[ Im  Mittelpunkt steht die Emanzipation in einer europäischen Sozial- statt Wirtschaftsunion, die sich an  die Regel des UN-Sozialpaktes hält.  Der Titel knüpft an den berühmten Ausspruch von Theodor W. Adorno: &gt;&gt;Zart wäre einzig das  Gröbste: dass keiner mehr hungern muss.&lt;&lt;<br />
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Andreas Fischer-Lescano, Kolja Möller: Der Kampf um globale soziale Rechte: Zart wäre das Gröbst...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ Im  Mittelpunkt steht die Emanzipation in einer europäischen Sozial- statt Wirtschaftsunion, die sich an  die Regel des UN-Sozialpaktes hält.  Der Titel knüpft an den berühmten Ausspruch von Theodor W. Adorno: &gt;&gt;Zart wäre einzig das  Gröbste: dass keiner mehr hungern muss.&lt;&lt;<br />
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Andreas Fischer-Lescano, Kolja Möller: Der Kampf um globale soziale Rechte: Zart wäre das Gröbste, Verlag Klaus Wagenbach, 2012<br />]]></content:encoded>
</item>
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<title>Wer regiert die Welt?</title>
<link>http://www.kismetonline.at/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=674&amp;name=wer-regiert-die-welt</link>
<description><![CDATA[Um diese Frage zu beantworten, geht Morris aber nicht Jahrhunderte, sondern Jahrtausende zurück. Aus einer Vielzahl historischer Fakten, archäologischer Funde, naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und empirischer Methoden lässt er ein überwältigendes Bild der Menschheitsgeschichte entstehen. Die Frankfurter Allgemeine titelte: „Es handelt sich ohne Zweifel um ein Werk, über das noch in Jahrzehnten...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Um diese Frage zu beantworten, geht Morris aber nicht Jahrhunderte, sondern Jahrtausende zurück. Aus einer Vielzahl historischer Fakten, archäologischer Funde, naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und empirischer Methoden lässt er ein überwältigendes Bild der Menschheitsgeschichte entstehen. Die Frankfurter Allgemeine titelte: „Es handelt sich ohne Zweifel um ein Werk, über das noch in Jahrzehnten gesprochen werden wird“. <br />
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Für die nächsten 100 Jahre prophezeit Morris dabei den Niedergang der Vorherrschaft der westlichen Welt. Seine Analysen sind dabei keineswegs mit den Prophezeiungen der Kulturpessimisten des frühen 20. Jahrhunderts gleichzusetzen. Und auch wenn man nicht in jedem Detail dem Autor zustimmt: Die Belesenheit dieses Universalgelehrten ist beeindruckend. <br />
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Ian Morris: Wer regiert die Welt? Campus Verlag, 2011]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Gülen-Bewegung</title>
<link>http://www.kismetonline.at/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=673&amp;name=die-guelen-bewegung</link>
<description><![CDATA[In der Studie geht es aber weniger um die Frage des Einflusses dieser Bewegung - im Besonderen auf die türkische Politik (und hier der AKP) -, was diese Bewegung oft auch in die Medien gebracht hat. Ebaugh beabsichtigt in ihrer Studie eher die internen Mechanismen der Mobilisierung und Motivation der Mitglieder zu beleuchten. Welche Motive bringen Mitglieder dazu, enorm viel Geld und auch Zeit für...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In der Studie geht es aber weniger um die Frage des Einflusses dieser Bewegung - im Besonderen auf die türkische Politik (und hier der AKP) -, was diese Bewegung oft auch in die Medien gebracht hat. Ebaugh beabsichtigt in ihrer Studie eher die internen Mechanismen der Mobilisierung und Motivation der Mitglieder zu beleuchten. Welche Motive bringen Mitglieder dazu, enorm viel Geld und auch Zeit für diese Gemeinschaft zu geben? Diese Frage leitet das Buch. In der deutschen Übersetzung der englischen Ausgabe ist auch ein Kapitel angehängt, das die Kritik der Gegner der Bewegung zu Wort kommen lässt. Dabei ist die Autorin darum bemüht, die Gülen-Bewegung ausgewogen, wenn nicht gar mit etwas Empathie zu beschreiben. Und so erhalten auch kritische Stimmen kein starkes Gewicht. <br />
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Ein Sammelband, der sich ebenso mit der Gülen-Bewegung beschäftigt ist jener von Ursula Noos-Nünning, Christoph Bultmann und Bülent Ucar. Das Besondere an diesem Buch ist die Fokussierung auf Nordrhein-Westfalen. Der Band ist die Zusammenfassung einer Tagung, die die Gülen-Bewegung in dieser Region untersucht hat. In vier Abschnitten wird die Bewegung vor Ort untersucht, sowie ein Blick auf Fethullah Gülen geworfen. Zudem wird der Kontext für die Praxis der Bewegung beleuchtet und zu guter Letzt die thematische Ausrichtung im interreligiösen Dialog behandelt.   <br />
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Helen Rose Ebaugh: Die Gülen-Bewegung. Eine empirische Studie. Herder Verlag , 2012-04-13 <br />
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Ursula Noos-Nünning/Christoph Bultmann/Bülent Ucar: Die Gülen-Bewegung. Zwischen Predigt und Praxis. Aschendorff-Verlag, 2011]]></content:encoded>
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<title>Der Westen und das Völkerstrafrecht</title>
<link>http://www.kismetonline.at/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=672&amp;name=der-westen-und-das-voelkerstrafrecht</link>
<description><![CDATA[Kaleck schreibt über die endlosen Serien von Völkerstraftaten westlicher Machthaber von Algerien bis Vietnam nach. Die Kritik besteht in den größten Schwächen des Völkerstrafrechts: dass es politisch selektiv und überwiegend gegen schwache, gefallene und besiegte Potentaten und Generäle angewandt wird.  So wird das Völkerstrafrecht bei besiegte afrikanische Potentaten und Generäle angewandt, jedoc...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Kaleck schreibt über die endlosen Serien von Völkerstraftaten westlicher Machthaber von Algerien bis Vietnam nach. Die Kritik besteht in den größten Schwächen des Völkerstrafrechts: dass es politisch selektiv und überwiegend gegen schwache, gefallene und besiegte Potentaten und Generäle angewandt wird.  So wird das Völkerstrafrecht bei besiegte afrikanische Potentaten und Generäle angewandt, jedoch nicht bei Verbrechen der Großmächte. Kaleck schildert aber auch über die Bemühungen sozialer Bewegungen und von Juristen, diejenigen Menschenrechtsverletzer vor Gericht zu bringen.  Wie der Tagesspiegel auch berichtet, schreibt er verständlich und kommt ohne juristische Fachbegriffe aus, was die Lektüre für ein breites Publikum interessant macht.<br />
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Wolfgang Kaleck: Mit zweierlei Maß: Der Westen und das Völkerstrafrecht, Wagenbach Klaus GmbH, 2012<br type="_moz" />]]></content:encoded>
</item>
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<title>Freimaurer in der Literatur</title>
<link>http://www.kismetonline.at/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=671&amp;name=freimaurer-in-der-literatur</link>
<description><![CDATA[Schrefler geht diesem Umstand auf die Gründe: Warum besteht diese Feindschaft? Welche unterschiedlichen Positionierungen haben die verschiedenen Kirchenvertreter in den letzten Jahrhunderten eingenommen? Wie unterscheiden sich die Kirchen in den einzelnen Ländern? Welche Hoffnungsschimmer für ein geordneteres Verhältnis gab es immer wieder im Kleinen? Auf diese Fragen geht der Historiker Schrefler...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Schrefler geht diesem Umstand auf die Gründe: Warum besteht diese Feindschaft? Welche unterschiedlichen Positionierungen haben die verschiedenen Kirchenvertreter in den letzten Jahrhunderten eingenommen? Wie unterscheiden sich die Kirchen in den einzelnen Ländern? Welche Hoffnungsschimmer für ein geordneteres Verhältnis gab es immer wieder im Kleinen? Auf diese Fragen geht der Historiker Schrefler mit fachlicher Expertise und geschulter Genauigkeit ein. <br />
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Mit Helmut Reinalter, dem bekannten Freimaurerforscher und Herausgeber der Zeitschrift für Internationale Freimaurerforschung, kommt ein weiterer Experte zu Wort. In „Geheimbünde in Tirol. Von der Aufklärung bis zur Französischen Revolution“ erscheint ein längst vergriffen gewesenes Werk aus dem Jahre 1982 in Neuauflage und vollständig überarbeitet. Diese regionale Forschung gibt biographische Abschnitte wider und stellt die Entwicklung der Freimaurerei in den Kontext der untersuchten Zeit. <br />
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Helmut Reinalter: Geheimbünde in Tirol. Von der Aufklärung bis zur Französischen Revolution, 2. Aufl., Studienverlag. 2011 <br />
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Herald Schrefler: Der Papst und die Freimaurer. Ein wissenschaftlicher Diskurs. Edition zum rauen Stein. 2010      ]]></content:encoded>
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<title>The Power of Religion</title>
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<description><![CDATA[Judith Butler untersucht das Potential religiöser Perspektiven zur Erneuerung kultureller und politischer Kritik. Jürgen Habermas hinterfragt das Konzept des Politischen und Charles Taylor argumentiert für eine radikale Neudefinition des Säkularen.  Cornel West verteidigt die Konzepte zivilen Ungehorsams und emanzipatorischer Theologie. Eine lesenswerte Debatte führender zeitgenössischer Denker.<b...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Judith Butler untersucht das Potential religiöser Perspektiven zur Erneuerung kultureller und politischer Kritik. Jürgen Habermas hinterfragt das Konzept des Politischen und Charles Taylor argumentiert für eine radikale Neudefinition des Säkularen.  Cornel West verteidigt die Konzepte zivilen Ungehorsams und emanzipatorischer Theologie. Eine lesenswerte Debatte führender zeitgenössischer Denker.<br />
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Butler, Habermas, Taylor, West: The Power of Religion in the Public Sphere. Columbia University Press. 2011 ]]></content:encoded>
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<title>Europa - Ein Plädoyer</title>
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<description><![CDATA[Die EU, die meist mit Bürokratie, lächerlichen Verordnungen, der Wirtschaftskrise und anderen negativen Assoziationen in Verbindung gebracht wird, wird hier von einem leidenschaftlichen EU-Befürworter, der aber nicht blindlings schwärmt, sondern sachlich mit Kritik, aber Wertschätzung, bewertet.  Zu Beginn zeigt Pelinka auf, was Europa und die EU nicht sein sollten, was so manche Abendlands-Fanati...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die EU, die meist mit Bürokratie, lächerlichen Verordnungen, der Wirtschaftskrise und anderen negativen Assoziationen in Verbindung gebracht wird, wird hier von einem leidenschaftlichen EU-Befürworter, der aber nicht blindlings schwärmt, sondern sachlich mit Kritik, aber Wertschätzung, bewertet.  Zu Beginn zeigt Pelinka auf, was Europa und die EU nicht sein sollten, was so manche Abendlands-Fanatiker hineininterpretieren wollen. Nüchtern und kompetent zeigt er in einem historischen Rückblick auf, was das Besondere an dieser Institution ist, die so manche Populisten schlecht reden wollen. Ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit der EU auseinandersetzen wollen.<br />
<br />
Anton Pelinka. Europa. Ein Plädoyer. Braumüller Verlag. 2011      ]]></content:encoded>
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<title>Die neue Rechte</title>
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<description><![CDATA[Darin geht er der Frage nach, wie die Kräfte in den europäischen Gesellschaft, deren Meinungen und Ideologien Anders Behring Breivik aufnahm, mit dieser Tatsache sowie dem Attentat von Breivik umgingen. <br />
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Dabei macht Schmid einen Streifzug durch die europäische Rechte, von der Lega Nord über die Pro Bewegungen in Deutschland bis hin zur FP&Ouml;. Er zeichnet nach, wie die Islamophobi...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Darin geht er der Frage nach, wie die Kräfte in den europäischen Gesellschaft, deren Meinungen und Ideologien Anders Behring Breivik aufnahm, mit dieser Tatsache sowie dem Attentat von Breivik umgingen. <br />
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Dabei macht Schmid einen Streifzug durch die europäische Rechte, von der Lega Nord über die Pro Bewegungen in Deutschland bis hin zur FP&Ouml;. Er zeichnet nach, wie die Islamophobie Teil der europäischen Rechte wurde und wie dieses Gedankengut langsam aber doch weiterentwickelt wurde. Dabei geht er auch auf die Fragen ein, welche Rolle das Christliche, das Konservative, das Rechte und das Islamische genau bei Breivik in dessen Ideologie spielten. <br />
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Einzige Schwachstelle des Werkes ist der Umstand, dass aufgrund der schnellen Fertigstellung des Büchleins scheinbar kein Lektorat vorgenommen wurde und manche Teile etwas schlampig geschrieben wurde. Trotzdem: Ein wichtiges Zeitdokument. <br />
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Bernhard Schmid. Distanzieren, leugnen, drohen. Die europäische Rechte nach Oslo. Edition Assemblage. 2011       ]]></content:encoded>
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<title>Antisemitismus und der Islam</title>
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<description><![CDATA[Dabei hat gerade der Journalist und Autor Volker Koop mit seinem neuen Buch „Hitlers Muslime“ gezeigt, wie sehr das Umwerben der Muslime von Seiten der Nationalsozialisten rein von einem Machtkalkül geprägt war und auf Zeit gesehen als zweckmäßig erachtet wurde. Das Versprechen, Teile der muslimischen Welt aus der Fremdherrschaft zu befreien, wäre nie eingelöst worden, so Koop.  <br />
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Da...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dabei hat gerade der Journalist und Autor Volker Koop mit seinem neuen Buch „Hitlers Muslime“ gezeigt, wie sehr das Umwerben der Muslime von Seiten der Nationalsozialisten rein von einem Machtkalkül geprägt war und auf Zeit gesehen als zweckmäßig erachtet wurde. Das Versprechen, Teile der muslimischen Welt aus der Fremdherrschaft zu befreien, wäre nie eingelöst worden, so Koop.  <br />
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Dass der Antisemitismus nicht mehr auf das rechte Lager alleine zu begrenzen ist, zeigt die Abhandlung Timo Steins, der sich mit dem Verhältnis von Antisemitismus und Israelkritik in der Linken auseinandersetzt. Dabei zeichnet er die Entwicklung der antikolonialen Linke ebenso nach wie zeitgenössische globalisierungskritische  Israelkritik. Personen wie der ehemalige israelische Botschafter in Berlin, Shimon Stein, sehen dabei nicht nur in der Linken, sondern gar in der allgemein in Deutschland geäußerten Kritik an Israel einen „Versuch, die historische Last zu verringern“. <br />
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Auf das Verhältnis von Antisemitismus und Israelkritik gehen in ihren neuen Werken auch Maximilian Gottschlich und Wolfgang Benz - wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise - ein. Benz zieht in seinem aus Vorträgen zusammengestückelten Buch „Antisemitismus und &sbquo;Islamkritik&lsquo;“ eine Bilanz zu seiner langjährigen Forschungsarbeit zu Antisemitismus und setzt im letzten Kapitel einen Schwerpunkt auf die Islamopohbie als eine Ausgrenzungsideologie, die ähnliche Strukturmerkmale aufweist wie der Antisemitismus. Er widersetzt sich dem Versuch, der heute vielerorts zu beobachten ist: Die Muslime im Zuge der Konstruktion einer christlich-jüdischen Tradition als Feindbild gegen die Juden zu benutzen.    <br />
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Wolfgang Benz: Antisemitismus und &sbquo;Islamkritik&lsquo;. Bilanz und Perspektiven. Metropol Verlag. 2011<br />
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Maximilian Gottschlich: Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist &Ouml;sterreich? Czernin Verlag. 2012<br />
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Volker Koop: Hitlers Muslime. Die Geschichte einer unheiligen Allianz. Bebra Verlag.<br />
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Timo Stein: Zwischen Antisemitismus und Israelkritik. Antizionismus in der deutschen Linken. Verlaf für Sozialwissenschaften. 2011<br />
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Shimon Stein: Israel, Deutschland und der Nahe Oster. Beziehungen zwischen Einzigartigkeit und Normalität. Wallstein Verlag. 2011 ]]></content:encoded>
</item>
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<title>Qualitätssiegel für muslimische Websites</title>
<link>http://www.kismetonline.at/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=666&amp;name=qualitaetssiegel-fuer-muslimische-websites</link>
<description><![CDATA[Der Slogan “Bewusst Muslim, Bewusst Bürger“ bringt kurz auf den Punkt, worin die Initiatoren ihren gemeinsamen Nenner sehen. Integriert und mittendrin sollen die muslimischen Initiativen sein, die sich unter dem Qualitätssiegel sammeln. Zu den Gründern und ersten Mitgliedern von Ameenhands zählen die Muslimische Jugend in Deutschland (MJD), das Nachrichtenmagazin Kismet Online, das muslimische Des...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Slogan “Bewusst Muslim, Bewusst Bürger“ bringt kurz auf den Punkt, worin die Initiatoren ihren gemeinsamen Nenner sehen. Integriert und mittendrin sollen die muslimischen Initiativen sein, die sich unter dem Qualitätssiegel sammeln. Zu den Gründern und ersten Mitgliedern von Ameenhands zählen die Muslimische Jugend in Deutschland (MJD), das Nachrichtenmagazin Kismet Online, das muslimische Designerlabel styleislam sowie die deutsch-muslimischen Social Networks waymo.de und myumma.de. <br />
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Friedensstiftend und vertrauenswürdig <br />
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Angelehnt ist der Name des Logos am arabischen Beinamen “Al Ameen“ (der Vertrauenswürdige), mit dem damals der junge Muhammad als Jugendlicher in Mekka bekannt wurde. Später - in der Zeit seiner Prophetenschaft - prägte Muhammad seine Glaubensgemeinschaft dann friedliebend, als er auf die Frage, wer ein Muslim sei antwortete: „Derjenige, vor dessen Zunge und Hand man sicher ist“. Auch das Wort “sicher“ lässt sich auf den Wortstamm des Logonamens Ameen zurückführen. Friedensstiftend und vertrauenswürdig, dies soll das Charakteristikum sein, unter dem sich Web-Angebote wiederfinden, die das Ameenhand Trusted Logo verdienen. <br />
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Zum Anlass der Gründung sagte Hischam Abul Ola, Vorsitzender der Muslimischen Jugend in Deutschland, „Es gibt unzählige eindrucksvolle Initiativen von Jugendlichen für Jugendliche, die sich nicht am Rande, sondern mitten in der Gesellschaft verorten. Das neue Logo führt diese Initiativen und ihre Communities zusammen zu einem Trusted Network“. Dem schloss sich Abdulla Elyas, Projektleiter des Social Networks waymo.de an: „Auf den vorhandenen Plattformen im Netz werden täglich ernste Debatten zur hiesigen muslimischen Lebenswirklichkeit geführt. Junge in Deutschland geborene Muslime finden immer neue Ausdrucksformen, um sich etwa in bildender Kunst, in Musik oder Poesie auszudrücken. Sie formen und entwickeln damit Tag um Tag ihre eigene europäisch verwurzelte muslimische Kultur. Dies möchten wir durch das Trusted Logo würdigen und fördern. Die laute Minderheit der Polarisierer und Hassschürer steht schon zu lange im Rampenlicht.“<br />
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Mehr unter http://www.ameenhands.org/]]></content:encoded>
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<title>Islamischer Feminismus in Deutschland?</title>
<link>http://www.kismetonline.at/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=665&amp;name=islamischer-feminismus-in-deutschland</link>
<description><![CDATA[In „Islamischer Feminismus in Deutschland? Religiosität, Identität und Gender in muslimischen Frauenvereinen“ geht Markus Gamper der Frage nach, inwiefern in den Frauenvereinen in Deutschland von einem Islamischen Feminismus gesprochen werden kann. Diesen sieht Gamper vor allem in der Generation der “entwurzelten&rdquo; Muslime der neuen Generation der Muslime Deutschlands.<br />
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Es sind ...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In „Islamischer Feminismus in Deutschland? Religiosität, Identität und Gender in muslimischen Frauenvereinen“ geht Markus Gamper der Frage nach, inwiefern in den Frauenvereinen in Deutschland von einem Islamischen Feminismus gesprochen werden kann. Diesen sieht Gamper vor allem in der Generation der “entwurzelten&rdquo; Muslime der neuen Generation der Muslime Deutschlands.<br />
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Es sind Frauen, die die Geschlechterrollen, basierend auf den islamischen Quellentexten der Offenbarung, neu denken und damit die androzentrischen Sturukturen aufzubrechen versuchen. Diese Bewegung agiert auf lokaler, nationaler wie auch auf globaler Ebene. Welcher Erfolg ihr bescheiden ist, ist schwer einzuschätzen, sind es doch junge Initiativen, die hier im Fokus stehen.    <br />
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Markus Gamper: Islamischer Feminismus in Deutschland? Religiosität, Identität und Gender in muslimischen Frauenvereinen. Transcript Verlag. 2011    ]]></content:encoded>
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