Mit einer historischen Entscheidung ermöglicht die Fédération Internationale de Basketball (FIBA) das Tragen des Hijab.

Basketball gehört nicht nur in den USA zu den beliebtesten Sportarten junger Frauen. Immer mehr Musliminnen, die das Kopftuch tragen, teilen diese Leidenschaft und mussten bislang auf eine Profikarriere verzichten. Mit der Entscheidung vom 4. Mai gehört dies der Vergangenheit an.

Der internationale Basketballverband hob das Kopftuchverbot auf und sprach von einer „historischen Entscheidung“. Ein Grund ist die von Asma Elbadawi gestartete Online-Petition mit über 132.000 Unterschriften.

Auch Turban und Kippa erlaubt

In einer ersten Stellungnahme mit dem Portal „Muslim Vibe“ freut sich die Britin über die Aufhebung des Verbots und unterstreicht die Wichtigkeit der freien Religionsausübung in diesem Sport. Ebenfalls erlaubt ist nun das Tragen eines Turbans oder einer Kippa.

Ein weiterer Auslöser für die Diskussion war der Rückzug der katarischen Frauenbasketballmannschaft von den Asienspiele 2014. Die Spielerinnen wurden aufgefordert ihr Kopftuch während den Spielen abzulegen. Das Team entschied sich dagegen und wurde disqualifiziert.