Ehrung für IGGÖ-Präsident Schakfeh
Der Wiener Landeshauptmann Michael Häupl überreichte jüngst dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. An der Ehrung nahmen zahlreiche hochrangige PolitikerInnen und BotschafterInnen teil.
Anas Schakfeh hat das Prinzip Integration stets durch Partizipation hochgehalten und gelebt. Mit diesen Worten würdigte der ehemalige Geschäftsführer der Industriellenvereinigung, Thomas Oliva, den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).
Auch Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) betonte in seiner Rede, dass sich die Stadt Wien bereits über lange Zeit durch eine besondere Form des Zusammenlebens der verschiedenen Religionen ausgezeichnet habe. Die spezielle Qualität und Wertehaltung in einer Gesellschaft mache dabei die gemeinsame Verurteilung des Terrors aus.
Stetiger DIalog
Er dankte Schakfeh dafür, dass er sich immer schon für das friedliche Miteinander stark gemacht habe. Schakfeh drückte seinen Dank an die Stadt Wien für diese hohe Auszeichnung aus, vor allem dankte er Bürgermeister Häupl persönlich für die gute und verständnisvolle Kooperation mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft und führte als Beispiel die Errichtung des Islamischen Friedhofs an. Er habe in Wien seinen Lebensweg gefunden und sei davon überzeugt, dass nur im Dialog etwas verändert werden könne.
Anas Schakfeh wurde 1943 in Syrien geboren. Er studierte in Österreich und war Mitbegründer, Generalsekretär und Vorsitzender der Muslimischen Studentenunion Wien. Seit dem Jahr 2000 ist Schakfeh Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, vorher bereits geschäftsführender Präsident. Bei den kommenden Wahlen tritt Schakfeh nicht mehr an.
(OTS)
| 21.03.2010 | E-Mail an die Redaktion |




