Islamische Fachschule ausgezeichnet
Herausragende Schulprojekte, bei denen sich SchülerInnen nicht nur mit Wissensfragen, sondern auch mit dem Thema "Soziale Verantwortung" auseinandergesetzt haben, wurden vergangene Woche ausgezeichnet.
Der Projektwettbewerb "Pädagogikpreis 2010 - Wissen braucht Gewissen" war von der wissenplus-Redaktion, Manz Verlag Schulbuch sowie dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ausgeschrieben worden.
Ziel der Initiative war es, Projekte aus den Bereichen Integrationspädagogik, Wirtschaftsethik, Umwelterziehung, Sozial- und Erlebnispädagogik zu würdigen und pädagogische Zugänge einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, in denen Wissensvermittlung unter dem Zeichen sozialer Verantwortung steht.
Interkulturalität als Bereicherung
Mit 73 Einreichungen übertraf die Resonanz auf die Ausschreibung alle Erwartungen. Dies sei ein eindrucksvolles Zeugnis für Innovationskraft und Engagement, mit denen Lehrerinnen und Lehrer an Österreichs Schulen nachhaltig wirksame Bildungsarbeit leisten.
Die Entscheidung für den dritten Preis fiel dabei auf das Integrationsprojekt "BecViyanaWien - Mädchen durch Wien" der Islamischen Fachschule für Soziale Bildung in Wien. Aus weiblicher, migrantischer, jugendlicher Sicht setzten sich die Schülerinnen in unterschiedlicher Form mit ihrer Heimat Wien und dem Thema "Interkulturalität als Bereicherung" auseinander.
Verantwortlich für das Projekt zeichnen die Direktorin Zeynep Elibol sowie die Lehrerinnen Kristina Reich, Anna Schmutzer und Isabella Heißenberger. Den ersten Preis errang die Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik Herbststraße in Wien für das Projekt "We buy - they die", gefolgt von dem Projekt "Unsere Erde: Großartiger Planet - gefährdeter Planet" der Hauptschule Greifenburg in Kärnten. Die Preise waren insgesamt mit über 1.350 Euro dotiert.
| 10.05.2010 | E-Mail an die Redaktion |




