Der Buddha und der Terrorist
Der in Indien 1936 geborene und heute in England lebende Friedensaktivist Satish Kumar präsentiert uns eine der wichtigsten Geschichten aus dem Leben des Buddha. "Der Buddha und der Terrorist" ist eine Geschichte, die heute von ebensolcher Relevanz zu sein scheint wie sie damals war.
Es ist eine fesselnde Parabel, in der Buddha einen verzweifelten Mörder durch aufmerksames Zuhören und Furchtlosigkeit läutert und zu einem selbstlosen Friedensaktivisten erzieht. Eine Geschichte, die aber nicht nur auf den Einzelnen abzielt, sondern auch die gesamte Gesellschaft mit ins Blickfeld nimmt.
Stetiger Wandel
Sie zeigt die teuflische Spirale der Gewalt auf und wie diese zu brechen ist. Für den Einzelnen lehrt diese Geschichte, dass es auch für einen vielfachen Mörder immer eine Chance gibt, auszubrechen. Auszubrechen aus dem eigenen Gefängnis, in das ein Mensch womöglich in seiner Gesellschaft gedrängt wurde und das ihn einen zu so vielen unmenschlichen Dingen geführt hat.
Denn eine Lehre des Buddha soll sich nie ändern: "Wir alle sind in der Lage, uns zu ändern. Solcher Wandel ist sogar unvermeidlich. Nur eines ändert sich niemals, und das ist der Wandel."
Satish Kumar: Der Buddha und der Terrorist. O.W. Barth Verlag, 2010
| 31.05.2010 | E-Mail an die Redaktion |




