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Rechtsstreit: Puma gegen Styleislam


Das muslimische Modelabel "Styleislam" muss mit einem harten Rechtsstreit rechnen. Der Sportartikelhersteller Puma droht wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung mit einer Klage. Grund dafür ist ein eigens für den muslimischen Freitag entworfenes T-Shirt.

"Juma" ist Arabisch und bedeutet Freitag, der besondere Tag der Woche für MuslimInnen. An diesem Tag wird das Mittagsgebet in der Gemeinschaft in einer Moschee verrichtet, eine Zeit der inneren Einkehr und der Begegnung. Ähnlich spirituelle Hintergedanken hatte wohl auch Melih Kesmen, als er für sein Modelabel "Styleislam" das "Juma"-T-Shirt entwarf.

Obwohl das Produkt bereits seit einiger Zeit im Onlineshop erhältlich ist, sieht sich der Sportartikelhersteller Puma erst seit kurzem dazu gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten. Sowohl der Schriftzug, als auch das Wort "Juma" erinnere zu stark an die eigene Marke. Kesmen nahm als erste Reaktion das Produkt aus seinem Sortiment, sieht sich aber im Recht.

Juma gegen Puma

"Wir bieten mittlerweile über 40 verschiedene Motive an, das beweist doch, dass wir genug eigenes kreatives Potenzial besitzen", so der Styleislam-Gründer im Interview mit der deutschen "taz".

Puma plane daher keine weiteren Schritte, jedoch kommen auf Kesmen mehrere Tausend Euro Anwaltskosten zu. Auf der facebook-Fanseite von Styleislam stellen sich bereits zahlreiche Fans hinter ihr Lieblingsmodelabel und verfassen Protestschreiben an Puma. Wer letztlich den Rechtsstreit gewinnt, ist derzeit noch nicht abzuschätzen.

(red)



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