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Interreligiöse Fachtagung feiert Premiere


Am 3. und 4. November 2011 fand im Hochschulstudiengang für das Lehramt für islamische Religion an Pflichtschulen (IRPA) eine Tagung zum Thema "Religionsunterricht und säkularer Staat" statt. Renommierte WissenschaftlerInnen diskutierten in Wien zwei Tage das Verhältnis zwischen Säkularismus und Religionsunterricht. (Bild: IRPA)

Nach den Begrüßungsreden der IRPA-Leiterin Amena Shakir, dem Präsidenten der Glaubensgemeinschaft, Fuat Sanach und Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz diskutierten WissenschaftlerInnen aus Politik, Pädagogik, Theologie, Philosophie, Rechtwissenschaften und Kommunikationswissenschaften die Bedeutung des Religionsunterrichts im säkularen Staat. "Religion kann als ein erster wichtiger Anker in einer noch unbekannten Gesellschaft dienen und erleichtert die erlebten Veränderungen.

Daher kann und darf der Faktor Religion bei der Entwicklung von Integrationsstrategien nicht übersehen werden", so Kurz in seiner Eröffnungsrede. Die zahlreichen Podiumsdiskussionen behandelten Thematiken wie die Emanzipationsgeschichte der evangelischen Minderheitenkonfession, europäische Modelle des Religionsunterrichts und wie ein moderner Staat in der heutigen Zeit mit Religion umgehen sollte.

In Zukunft sollten Werte in der Schule nicht nur vermittelt, sondern gelebt werden. Bülent Ucar von der Universität Osnabrück plädierte abschließend für einen moderaten, erkenntnisorientieren und informierenden Religionsunterricht. Unterstützt wurde die Fachtagung durch das Integrationsstaatssekretariat des Bundesinnenministeriums sowie dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

(red)



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