Er gilt als Virtuose der Lüfte. Der Franzose Mounir Biba gewinnt erstmals den wichtigsten Breakdance-Wettbewerb der Welt. Bei der diesjährigen Red Bull BC One Weltmeisterschaft in Brasilien, setzte sich Mounir im Finale gegen den Südkoreaner Differ klar durch.

Mehr als 3.000 tobende Zuschauer staunten nicht schlecht, als der Franzose bereits in der zweiten Runde den lokalen Superstar Klesio besiegte. Zugleich schied Titelverteidiger Roxrite (USA) überraschend aus. Nach einem französischen Duell mit Junior im Halbfinale, präsentierte sich Mounir im Finale von seiner besten Seite.

Fünf Runden lang zeigte er perfekte Ausführungen, flüssige Bewegungen und ein umfassendes Tanz-Repertoire. Einstimmig wählten ihn die Jurymitglieder zum neuen Breakdance-Champ. Er tritt damit in Fußstapfen von Superstars wie Lilou (Algerien), Omar (USA) und Neguin (Brasilien).

„Dreimal bin ich angetreten und nun habe ich alles erreicht. Diesmal kam ich nur, um zu gewinnen“, freute sich der Franzose über seinen Triumph.

Die diesjährige Breakdance-WM war gezeichnet von zahlreichen neuartigen akrobatischen Einlagen. Klesio verzauberte die Zuschauer mit einer Kombination eines Samba-Schrittes und Top Rocks (Tanzen im Stehen). Junior aus Frankreich hingegen schien mehr in der Luft als auf dem Boden zu tanzen.

Im kommenden Jahr feiert die Breakdance-WM ihr zehnjähriges Bestehen. Bereits jetzt kündigten die Veranstalter den größten Event aller Zeiten an.

Das Video gibt es auf der Facebook-Page von KISMET Online.

(HS/KISMET Online)
Bilder: Red Bull Media House