Seit zwei Wochen erzählt der Blogger Jamal al-Khatib seine Lebensgeschichte in den sozialen Medien. Auf Facebook und YouTube postet er jeden Freitag Videos, in denen er über seine Erfahrungen mit religiösem Extremismus spricht. Während der erste Teil noch für einige Fragezeichen sorgte und gar IS-Propaganda vermuten ließ, löste der zweite Teil diese auf.

Mehr als 75.000 Mal geklickt

Jamal lehnt Gewalt als Lösung ab und spricht über die Barmherzigkeit Allahs. Zudem verweist er auf Vorbilder wie die tschetschenischen Jugendlichen, die beim Terroranschlag in Norwegen 2011 zahlreiche Menschen vor dem Massenmörder Anders Breivik retteten.

Die Videos wurden mittlerweile mehr als 75.000 Mal geklickt und hundertfach kommentiert und geteilt. Der nächste Teil mit dem Titel „Jihad an-Nafs“ folgt vermutlich am morgigen Freitag (28.07.2017).

Teil 1: Mein Weg

Teil 2: Heimat