Nach der Verpflichtung zweier muslimischer Fußball-Spieler, kam es jüngst beim israelischen Erstligisten Beitar Jerusalem zu einem Skandal. Eine kleine Fangruppe skandierte rassistische Parolen gegen die Verpflichtung der beiden tschetschenischen Spieler. Dabei hielten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Beitar wird immer rein bleiben“ in die Luft. Nach Spielende nahm die Polizei drei Beitar-Fans wegen Volksverhetzung fest.

Der Vorfall löste in Israel Entsetzen und Empörung hervor. Der israelische Parlamentspräsident und der Bürgermeister von Jerusalem verurteilten den Vorfall. Bereits seit einigen Jahren kämpft der Verein mit fremdenfeindlichen Parolen einer kleinen Gruppe seiner eigenen Fans.

In der vergangenen Saison etwa zogen Beitar-Fans nach einem Spiel durch die Straßen und griffen zahlreiche arabische Arbeiter an. Klubpräsident Arkady Gaydamak lässt sich indes nicht beirren und kündigte weitere Verpflichtungen an.

(HS/KISMET Online)