Die Welt ist im Schockzustand: Fast geschlossen kämpft sie gegen die COVID-19 Pandemie und das mit drastischen Mitteln. Ausgangsbeschränkungen, Schließung von Bildungseinrichtungen und Geschäften bis hin zu Quarantänisierung von Städten. Für viele eine Zeit der Angst und Ungewissheit. Als einzige, wirkliche Verteidigungsmaßnahme predigen Regierungen und medizinisches Personal das sorgfältige Einhalten der persönlichen Hygiene.

Bereits vor mehr als 1.300 Jahren hat der Prophet Muhammad (s.a.s) darauf verwiesen, dass wenn eine Plage oder Pandemie herrscht, niemand in diese Gebiete reisen soll. Breitet sie sich aus, sollen die Menschen zu Hause bleiben. Und er bestand auf die strikte Trennung von gesunden und erkrankten Personen.

Vertrauen und Vernunft

Und als ob sich dies nicht anders liest als die derzeit empfohlenen Maßnahmen, hat der Prophet (s.a.s) bereits präventiv Empfehlungen abgegeben. Neben der berühmten Überlieferung, wonach Sauberkeit die Hälfte des Glaubens ist, forderte er von den Gläubigen sich bereits nach dem Aufwachen die Hände zu waschen. Ganz abgesehen von der fünfmaligen, täglichen Gebetswaschung bzw. der regelmäßigen Ganzkörperwaschung. Und es geht weiter: „Die Hände und den Mund vor und nach dem Essen zu waschen, ist eine Quelle des Segens“ (Abu Dawud).

Abschließend, wie reagierte der Prophet falls die Menschen krank wurden? Er empfahl stets medizinische ExpertInnen zu konsultieren so wie es in Al-Buchari heißt: „Allah hat keine Krankheit herabkommen lassen, ohne dass Er für sie zugleich ein Heilmittel herabkommen ließ.“

Der Prophet Muhammad (s.a.s) setzte somit stets auf eine Balance zwischen Tawakkul (Gottvertrauen) und rationalem Denken. Daran sollten wir uns alle halten.